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Neu erschienen: Spiel|Formen Gender & Spielkultur

Die neue Spiel|Formen-Ausgabe „Gender und Spielkultur“ steht ab sofort im Open Access zur Verfügung. Sie beleuchtet aus der Perspektive von Praxis und Forschung aktuelle Entwicklungen im Bereich Gender & Gaming.

Hier geht es zum Heft: https://www.gamescoop.uni-siegen.de/spielformen/index.php/journal/issue/view/4/7

Ziel der Ausgabe ist es, den Stand der Genderforschung sowie ausstehende Forschungsdesiderate im Kontext digitaler Spiele darzustellen und den Status quo der Spieleindustrie und -kultur vor dem Hintergrund von Genderpartizipation und Gleichstellung kritisch zu hinterfragen. Sie schließt damit an Diskurse zur Geschlechtlichkeit im Kontext (digitaler) Spiele an, die für die internationalen Game Studies seit ihren Ursprüngen mitkonstituierend sind. Die Ausgabe ist das Ergebnis der gleichnamigen interdisziplinären Fachtagung „Gender & Spielkultur“, die 2023 an der Universität Siegen stattfand. Herausgegeben wird „Gender und Spielkultur“ von Finja Walsdorff, Max Kanderske und Claudius Clüver als Teil der Siegener Forschungsgruppe GamesCoop.

Die einzelnen Beiträge im Überblick:

Finja Walsdorff / Max Kanderske / Claudius Clüver
Gender und Spielkultur: Ein Plädoyer für eine genderorientierte Spielforschung

Astrid Deuber-Mankowsky
Das Geschlecht der Medien: Methodologische Überlegungen zu einer Medienwissenschaft unter der besonderen Berücksichtigung von Gender

Tobias Unterhuber
Das Metagame der Männlichkeit: Geschlecht als die Bedingung der Möglichkeit des Spielens

Finja Walsdorff / Nina Kiel
Interview mit Nina Kiel: Einblicke in die Arbeit als „Head of Diversity & Inclusion“ bei Flying Sheep Studios

Aurelia Brandenburg
„Andererseits sind die Mädchen sehr diskret“: Strip-Poker-Rezensionen in frühen Spielemagazinen

Laijana Braun
You should’ve been Mercy: Die diskursive Repräsentation von Frauen* als Mitspielerinnen

Ronja Weidemann
„Guck mal, wir sind schwanger!“: Avatare, Gender & Identitätsprozesse

Jana Möglich
Gaming regional und fair: Praktische Einblicke in lokale Initiativen als diverse Potenzialträger

Phillip Brandes
„Für manche Frauen ist ein Vater mehr als genug“: Ein Beitrag zum Erzählen von Geschlecht in Ghost of Tsushima

Christina Liemann
Der Gendered Gaze in The Witcher 3 und Cyberpunk 2077: Eine vergleichende Analyse anhand der Methode des Critical Gazing

René Lang
(Un-)Sicht- und Spielbarkeiten der Game Culture: Zum kritischen Umgang mit Repräsentation(en) in digitalen Spielen

Steven Meenen
Misgendered by the Hobgoblin? Queere Repräsentation im zeitgenössischen RPG Baldur’s Gate 3

Stefanie D. Kuschill / Peter Podrez
Gender*in Games – Geschlechterbilder in analogen und digitalen Spielen des 21. Jahrhunderts: Eine Spielanleitung zur Genese der Ausstellung

Astrid Deuber-Mankowsky
Lara Croft: Modell, Medium, Cyberheldin